Was ist ThingLink?
ThingLink ist ein Web-Tool, mit dem man interaktive Bilder, Videos und 360°-Aufnahmen erstellen kann. Das Prinzip ist einfach: Du lädst ein Bild oder Video hoch und platzierst darauf Hotspots – klickbare Punkte, hinter denen sich Texte, Links, weitere Bilder, Videos, Audiodateien oder ganze Webseiten verstecken.
Lernende können so zum Beispiel eine Landkarte erkunden, einen virtuellen Museumsrundgang erleben oder eine anatomische Grafik Schritt für Schritt entschlüsseln – ohne dass das Bild überladen wirkt. Alle Informationen sind verborgen, bis man auf einen Hotspot klickt.
ThingLink läuft im Browser auf allen Geräten (Computer, iPad, Smartphone) und lässt sich in bestehende Lernplattformen wie Google Classroom, Moodle oder Canvas einbetten.
Erklärvideo: ThingLink im Überblick
Dieses Video gibt einen anschaulichen Einblick, wie ThingLink in Schulen eingesetzt wird – interaktive Bilder, 360°-Touren und Lernpfade:
▶ YouTube
Klicken öffnet das Video bei YouTube in einem neuen Tab.
Weiteres Tutorial mit 360°-Rundgang (DE): byodschule.ch/thinglink · Offizieller Einstieg (EN): thinglink.com/blog
Was kann ThingLink?
- Interaktive Bilder: Hotspots auf eigene oder vorhandene Bilder setzen – mit Text, Links, Videos, Audio und mehr
- Interaktive Videos: Pausierbare Videos mit eingebetteten Inhalten anreichern
- 360°-Bilder & virtuelle Touren: Panoramafotos als begehbare Umgebungen mit Hotspots (z.B. Museumsrundgang, Klassenraum, Schulgelände)
- Lernpfade (Scenarios): Verzweigte Lernpfade mit Entscheidungen, Aufgaben und Timer
- KI-Unterstützung (2024/25): KI-generierte Bilder, automatische Übersetzung in 60+ Sprachen, Chatbot-Integration
- Integration mit YouTube, Vimeo, Google Maps, LearningApps, Google Docs und mehr
- Einbettbar in Google Classroom, Teams, Moodle, Canvas (LTI)
- Barrierefreiheit: Screen-Reader-freundlich, Immersive Reader, Mehrsprachigkeit
- Kollaboratives Erstellen (mit Schullizenz)
- Keine Installation nötig – läuft im Browser
- Nur auf Englisch – kann aber als Anlass für fächerübergreifenden Englisch-Einsatz genutzt werden
- Schüler-Accounts nur mit Schullizenz (Essential/Enhanced) – nicht mit Einzellizenz
- Kostenlose Version nur 30 Tage – danach Abo nötig
Einsatz im Unterricht
ThingLink lässt sich entweder von der Lehrperson als Lernmaterial erstellen oder von den Schülerinnen und Schülern als Produkt und Präsentation (mit Schullizenz). Die Einsatzmöglichkeiten sind fächerübergreifend.
Konkrete Beispiele aus der Praxis
Hier sind bewährte Anwendungsideen von Lehrpersonen aus dem deutschsprachigen Raum:
→ Mehr Schulbeispiele in der offiziellen ThingLink-Galerie und auf web2-unterricht.ch
So startest du mit ThingLink
- 1Auf thinglink.com als Lehrperson registrieren – 30 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte.
- 2Auf «Create» klicken und ein Bild hochladen (eigenes Foto, Screenshot, Karte …) oder ein 360°-Bild verwenden.
- 3Im Bild klicken, um einen Hotspot zu setzen. Inhalt wählen: Text, Link, YouTube-Video, Bild, Audio oder Google Maps.
- 4Beliebig viele Hotspots hinzufügen und deren Position per Drag & Drop verschieben.
- 5ThingLink per Link teilen (auch ohne Login für SuS abrufbar) oder in eine Website / Lernplattform einbetten.
Preise (Stand 2025)
Preise in USD, Stand 2025. Bitte auf thinglink.com/plans/edu aktuell prüfen.
Lernziele
- Lehrpersonen können ein interaktives Bild mit Hotspots erstellen und mit einer Klasse teilen.
- Schülerinnen und Schüler erkunden Informationen selbstgesteuert durch interaktive Medien.
- SuS können eigene ThingLinks als digitale Präsentation oder Gruppenarbeit erstellen (mit Schullizenz).
- Lehrpersonen kennen den Unterschied zwischen interaktiven Bildern, 360°-Touren und Lernpfaden.
- SuS erleben, wie Bilder durch Medien wie Text, Video und Audio angereichert werden können (Medienproduktion).
Informationen
Links
Ähnliche Tools
Einstieg ohne Schüler-Accounts: Du erstellst das ThingLink, die SuS öffnen den Link oder QR-Code – kein Login, kein Datenrisiko. Erst wenn SuS selbst erstellen sollen, braucht es die Schullizenz.